KRITIK Death Note (2017), Verfilmung des Anime

Death Note, die Spannende Thriller mit einem Touch Horror und natürlich. Viele Fans waren gespannt! Kann der Film, der Serie auch gerecht werden? Ist er genau so intelligent und spannend anzusehen?

 

Inhaltsangabe

Light Turner (Nat Wolff) ist ein Schüler wie jeder andere, doch eines Tages fällt ihm ein mysteriöses Notizbuch in die Hände. Schnell stellt er fest, dass das Buch außergewöhnliche Fähigkeiten besitzt: Jeder Mensch, dessen Namen er in das Buch schreibt und dessen Gesicht er kennt, stirbt. Angeleitet von dem Todesgott Ryuk (Stimme im Original: Willem Dafoe) benutzt Light das Buch gemeinsam mit seiner neuen Freundin Mia (Margaret Qualley), um die Welt von Kriminellen zu befreien. Doch als immer mehr Verbrecher auf diese Weise sterben und die polizeilichen Ermittlungen unter der Leitung von Lights Vater James (Shea Whigham) ins Leere laufen, schaltet sich der brillante Ermittler L (Lakeith Stanfield) ein. Und der kommt dem Schüler gefährlich nahe…

Kritik

Achtung Spoiler!

Hollywood fällt es immer noch schwer Anime und Manga Filme umzusetzen. Diesbezüglich halten sie sich auch weiterhin zurück ud tasten sich nur langsam heran. Dem japanischen Anime haben sie eine US-Version eines Teenie-Thrillers erschaffen. Was vor allem ziemlich kitschig und überzogen wirkt.

Bei Death Note handelt es sich um einen Anime, bei dem ein Gewisser KIRA Verbrecher und schlimme Menschen umbringt. Wie der Name der Serie schon sagt, tut er dies mit Hilfe des Death Note. Dieses Buch bekam KIRA von dem Todesgott Ryuk. In dem Anime wird erklärt bei wem es sich um Ryuk handelt und wie alles zusammen hängt. Natürlich ist es verständlich, dass nicht immer alle wichtigen Dinge mit in die Filme genommen werden. Allerding, wäre das für ,,Nicht-Kenner” der Serie, ein guter Hinweis für Ryuks Taten gewesen.

Als zweiten Kritikpunkt nenne ich die Auswahl der Darsteller. L der gespielt wird von Lakeith Stanfield ist im Anime ein Stubenhocker und mit japanischen Wurzeln. Im Film ist L ein Fitter Amerikaner, der sich zu bewegen weiß. Lakeith bewegt sich zwar wie L in der original Serie, allerdings arbeitet der Darsteller zu sehr mit Mimik. Der L den wir kennen, wäre auch niemals aus dem Haus gegangen ohne Sicherheiten…

Nun zu Light Turner(Light Yagame im Anime). Light Turner hat ebenfalls ,,nur” die Eigenschaften eines Teenagers aufzuweisen. Zum Schluss beweist er zwar, wie intelliegent er wirklich ist, aber dazu gleich mehr. Light T. verät schon zu Anfang seine Identität seinem Schwarm Mia. Zudem weißt Light Turner nicht einmal ansatzweise die taktische Intelligenz von Light Yagame auf. Im Anime ist Spannend zu beobachten, welche Schlüsse die beiden Gegner ziehen und wie die breite Masse darauf reagiert. Im Anime, gewähren uns die Macher nur 2 mal den Blick in diese Dinge. Abgesehen von den ganzen Grafiti, die für Kira sind.

Bis zum Ende hin war alles recht enttäuschend und jeder Fan hat auf eine drastische Wendung gehofft. Diese bekamen wir dann auch. Auch wenn sie nicht so aufbauend war wie im Anime, war auch Light Turner am Ende gut darin, seine Intelligenz zu beweisen.Schlussendlich konnte er sogar L in eine angespannte Lage bringen. Was hier aber nun fehlt, ist das Ende. L hat eine Seite aus dem Death Note und ist bereit Light zu töten, aber er ist sich nicht sicher ob es das Richtige ist. Die Frage ist: Was tut L jetzt nachdem er Watari verloren hat? Was wird jetzt aus Light und seinem Vater James?

Die Story und der Sound haben von mir 7.5 von 10 Punkten erhalten, denn Schlussendlich war es Reizvoll auch wenn es viele Unstimmigkeiten meinerseits gab.

Schauspiel und Inszenierung haben beide 5 von 10 Punkten verdient. Begründet durch Wahl der Darsteller und Leistung in deren Rollen.

Die Kamera Arbeit war befriedigend in Ordnung. Daher 7,5 Punkte. Hier gab es einige nicht so starke und andere gute Momente die in Szene gesetzt wurden. Wie als Light Turner ausflippt als er Ryuk das erste mal sieht. Dies war ein eher weniger schöner Moment der Kamera. Anders war es als Light seinen Kontrahenten im Fernsehen das erste mal erblickte.

Fazit

Der Film war spannend anzusehen und auf jedenfall ein Muss für alle Anime und Death Note Fans!

Wer ihn nicht gesehen hat kann nun mal nicht mitreden. Also seht ihn euch an und beurteilt selbst welche Rollen ihr besser fandet.

 

Trailer Death Note:

6.4

Story

7.5/10

Schauspiel

5.0/10

Kamera

7.0/10

Inszenierung

5.0/10

Sound

7.5/10

geschrieben am: 29. November, 2017 um 11:37 pm

Autor:

Chiara Hartmann

Chiara Hartmann